Bereich Industrielle Gemeinschaftsforschung

Projektliste mit Publikationen

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Untersuchung der Einflussgrößen auf die Messung der Partikelemission von Kleinfeuerungsanlagen

AiF-FV Nummer: 17917

Laufzeit:

01.01.2014 - 31.05.2017

Forschungsstellen:

  • Oel-Wärme-Institut gGmbH
    Kaiserstr. 100, 52134 Herzogenrath
    www.owi-aachen.de

  • HelmholtzZentrum münchen Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt Institut für Ökologische Chemie (IOC)
    Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg
    http://www.helmholtz-muenchen.de/ioec/index.html

  • Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V.
    Bliersheimer Str. 60, 47229 Duisburg
    www.iuta.de

Zusammenfassung:

Die Abhängigkeit der Ergebnisse der Messung des Partikelinhaltes im Abgas häuslicher Kleinfeuerungsanlagen von der Messanordnung und den Testbedingungen hat zur Folge, dass eine Vergleichbarkeit verschiedener Messergebnisse häufig nicht gegeben ist. In dem hier beschriebenen Forschungsvorhaben werden daher die in den relevanten Normen und Richtlinien nicht festgeschriebenen Testparameter bezüglich ihres Einflusses auf das Messergebnis quantitativ untersucht. Ziel des Projektes ist die Identifizierung der einflussreichen Parameter, die Festlegung von Referenzparametern zur Sicherstellung vergleichbarer Messergebnisse und die Erstellung von Rechenvorschriften, mit denen die Ergebnisse von Messungen, bei denen die Referenzparameter nicht eingehalten werden können (z.B. in situ-Messungen), auf die Referenzbedingungen umgerechnet werden können. Hierzu werden verschiedene Messverfahren, Messanordnungen und Betriebsparameter experimentell miteinander verglichen. Die quantitative Beschreibung der Einflussgrößen erfolgt entweder empirisch oder analytisch. Für letzteres ist es erforderlich, die chemisch-physikalische Wechselwirkung der Partikel untereinander sowie des Aerosols mit der Gasphase detailliert zu untersuchen. Die Ergebnisse können zur Überarbeitung bestehender oder Erstellung neuer Normen und Richtlinien herangezogen werden. Auf diese Weise wird für Hersteller und Anwender von Kleinfeuerungsanlagen sowie von Peripheriegeräten wie Partikelabscheidern die Sicherheit bezüglich der Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte des Partikelgehaltes erhöht. Weiterhin können die Ergebnisse des Forschungsvorhabens dazu beitragen, die Partikelemissionen von Feuerungsanlagen zu senken und damit ihre Akzeptanz und Verbreitung zu fördern.

Förderhinweis:

Das Forschungsvorhaben der Forschungsvereinigung Umwelttechnik wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.